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Bahnen und Bähnchen am Boden und in der Luft
Über die Anfänge der Bahnen von Braunwald.

  • 1901 Eine Aktiengesellschaft unter der Führung von Pfarrer Gottfried Heer, Betschwanden, baute die Luftseilbahn Rüti-Braunwald. Die Bahn wurde am 1. Februar 1902 eingeweiht. Sie wurde mit Wasserkraft im Gegenzug betrieben. Bauunternehmer: Mathias Streiff u. Co., Schwanden.
  • 1906 Die Braunwald AG, mit Sitz in Linthal, wurde unter der Leitung ihres Präsidenten, Albert Bebié, Fabrikant in Linthal, gegründet. Sie beschloss, die Terrasse von Braunwald mit einer Standseilbahn zu erschliessen.
  • 1907 Am 15. August konnte die Braunwaldbahn vom Bad Stachelberg in Linthal zum Looch in Braunwald die Einweihung feiern. Generalunternehmer: Josef Durrer, Kägiswil Bauunternehmer: Hühnerwadel und Toneatti Fahrzeit: 20 Minuten. Betrieb: Elektrisch. Betriebsdauer: Sommerbetrieb (schneefreie Monate)
  • 1909 Umbau der Luftseilbahn Rüti-Braunwald auf Elektroantrieb. Betriebsdauer: Ganzjahresbetrieb.
  • 1924 Die Luftseilbahn beginnt im Winter Personen zu befördern.
  • 1928 Unter einer neuen Aktiengesellschaft unter dem Präsidium von Emil Durrer, Kägiswil und dem Besitzer des Grands Hotels Braunwald, eröffnete die Braunwaldbahn den Ganzjahresbetrieb.

 
Kontakt Informationen
Braunwald-Klausenpass Tourismus AG
Dorf
CH-8784 Braunwald
Tel. +41 (0) 55 653 65 65
Fax +41 (0) 55 653 65 66
info@braunwald.ch
www.braunwald.ch

  • 1932 bis 1933 Umbau der Bahn auf 10 Minuten Betrieb.
  • 1936 Bau der Skischlittenbahn (Funibahn) Hüttenberg-Grotzenbüel durch die neu gegründete Skischlitten AG unter dem Präsidium von Dr. Rudolf Gallati, Glarus.
  • 1939 Die Braunwaldbahn erhält zwei neue, silbergraue Leichtmetallwagen.
  • 1939 Bau einer Transportseilbahn Grotzenbüel-Braunwaldalp-Oberstafel. Zweck: Milch- und Gütertransporte sowie Misttransport vom Ober- zum Unterstafel. Einstellung des Betriebes 1986; Abbruch der Bahn 1990.
  • 1941 Bau der Transportseilbahn vom Leglerberg zum Brächalp-Oberstafel durch die Alpkorporation Bräch. Zweck: Milch- und Gütertransport.
  • 1941 Jacques Streiff, Hotel Niederschlacht, baut einen hoteleigenen Skilift zum Bödeli im Hüttenberg; Anschluss zur Funibahn.
  • 1942 Die Braunwald AG löst die Skischlitten AG ab und übernimmt die Funibahn.
  • 1947 Die Braunwald AG baut vom Burstberg zum Gumen eine VonRoll-Sesselbahn und das Berghaus Gumen mit Restaurant und Massenlager.
  • 1956 Die Braunwaldbahn AG baut vom Gumen zum Ortstockhaus eine Transportseilbahn.
  • 1962 Bau eines Skilifts im Müllerberg hauptsächlich für die Skischule.
  • 1964 Der Skilift im Müllerberg wird abgebrochen und an den Gumen verlegt.
  • 1964 Die Funibahn erhält zwei neue Leichtmetallschlitten.
  • 1964 Bau eines neuen, unterirdischen Maschinenhauses für die Braunwaldbahn hinter der Bergstation (genannt: "Bunker"). Der ganze Betrieb wird ersetzt.
  • 1965 bis 1966 Abbruch der inzwischen gekauften Luftseilbahn Rüti-Braunwaldbahn, des Stationsgebäudes und des Hauses Heiz, des ehemaligen Restaurants Alpenblick und der Postanlage. Neubau der Bergstation mit allen dazugehörenden Räumlichkeiten, einem Postbüro, einem Verkehrsverein und dem Verwaltungsbüro der Braunwaldbahn. Zwei neue, rote Braunwaldbahnwagen wurden eingesetzt.
  • 1968 Auf Initiative von Alfred Hutter, Hotelier des Hotel Ahorns und Josef Herger, Fuhrhalter im Schwettiberg, wurde unter dem Präsidium von Heinrich Sauter-Gantenbein, Fabrikant in Netstal, der Skilift Mattwald AG gegründet und vom Sytli zum Grotzenbüel ein Skilift durch die Firma Mathias Streiff, Schwanden, erstellt.
  • 1969 Bau des Parkhauses der Braunwaldbahn in Linthal. Bau der Sesselbahn Grotzenbüel-Seblengrat und Bächital-Seblengrat durch die Braunwaldbahn AG und dem Restaurant Seblengrat.
  • 1973 Abbruch der Funibahn und Bau der Zweiergondelbahn Hüttenberg-Grotzenbüel mit den dazugehörenden Stationen und dem Restaurant "Chämistube".
  • 1981 bis 1982 Bau der neuen Talstation der Braunwaldbahn mit Anschlussperron an die SBB-Haltestelle Linthal-Braunwaldbahn.
  • 1987 Erweiterungsbau und Renovation der "Chämistube".
  • 1990 Abbruch der Gondelbahn und Bau der Gruppenumlaufbahn mit den Sektionen Niderschlacht-Hüttenberg und Hüttenberg-Grotzenbüel.
  • 1997 Totalumbau der Braunwaldbahn samt Maschinenhaus, Terrasse, Tunnel, Brücken, Seil und Wagen. 28. und 29. Juni: Einweihung der neuen Braunwaldbahn mit Wagentaufen. Der gelbe Wagen wurde Lintahl, der blaue Braunwald getauft. SBB-Pendelzugraufe auf den Namen Braunwald. "D'Wäge rolled berg-ab nd uuf. Vorne het's es Seil als Zug. 600 Meter gaht's obsi und nidsi im Flug, meintsch sig-isch im-e Intercity-Zug."
  • 1999 Jubiläum 50 Jahre Sesselbahn Gumen. (50 Jahre plus ein neues Seil gleich 51 Jahre)
  • 2002 Am 1. Januar übernimmt der Kanton Glarus die Standseilbahn Linthal-Braunwald als Ersatz für eine Kantonsstrasse, und am 1. September gelangen die Parkplatzanlagen in Linthal für 3,8 Mio. Franken an den Kanton. "Ä wahrs Müschterl, gschi a dr Talstaziu vu dr Bruuwaldbahn: Elteri Fahrgescht: Kundigtör, chönnted si d'Bängg abe lu, mer möchted sitze! Kundigtör: Das gaht im Moment nüd, und übrigens isch das ja ä Stadseilbahn."

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